180-Grad-Verwandlung

Modernisierung eines WCs

Das Badezimmer war bisher im klassischen Stil der 70er-Jahre gehalten. Alle Wandflächen und der Boden war von kleinformatigen Fliesen bedeckt.
Bisher wirkte der kleine Raum beengend und dunkel. Ein Sichtbezug nach draußen war nicht vorhanden.
Nur durch die nachträglich erneuerte Tür kam bereits etwas Licht in den Raum.
Mein Anspruch war auch hier, aus den Gegebenheiten das Optimum herauszuholen – die Leitidee war, den schnörkellosen Spiegel bis ins Fenster hinein fortzuführen. Der Waschtisch und die Sanitärgegenstände nehmen diese geradlinige Formensprache auf, ein dunkler Bodenbelag sorgt für den nötigen Kontrast.
Die technische Umsetzung will wohl durchdacht sein.
Bestandteil meiner Leistungen ist auch deren Planung – aus einer Hand, bis ins kleinste Detail.
Anhand von detaillierten Ausführungszeichnungen plane ich sowohl Trockenbauarbeiten, Elektro-, Licht-, und Sanitärinstallationen als auch die optimale Ausführung der Schreinerarbeiten.
Ein zusäztlicher Wanddurchbruch sorgt jetzt endlich für ausreichendes Tageslicht. Die Bodenfliesen wurden bereits entfernt, der Boden für die Fußbodenheizung vorbereitet.
Wie verwandelt: Der längliche Spiegel verleiht dem kleinen Raum nach dem Umbau optisch mehr Tiefe. Die Hinterleuchtung unterstreicht diese Längsrichtung zusätzlich.
Durch die Milchglasscheibe wird der Raum mit einer Grundhelligkeit versorgt.
Das Handwaschbecken ist ideal auf den Waschtisch abgestimmt. Dort ist jetzt genügend Stauraum für Badutensilien vorhanden.
Zusätzlich wurde ein Urinal im Raum installiert.

Blog Artikel vom 14. Januar 2019